Teuerster Ex-Präsident aller Zeiten: Obama kostet 1,15 Mio. US-Dollar jährlich

3. September 2017
Teuerster Ex-Präsident aller Zeiten: Obama kostet 1,15 Mio. US-Dollar jährlich
International
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Washington. Ex-Präsident Barack Obama kommt die US-Steuerzahler als Ruheständler richtig teuer: Mit einem Budget von mehr als einer Million US-Dollar für das nächste Jahr ist er der teuerste noch lebende Ex-Präsident der Vereinigten Staaten.

Die Ex-Präsidenten haben nach ihrer Amtszeit, die maximal zwei Legislaturperioden umfaßt, Anspruch auf finanzielle Unterstützung für ihre Arbeit nach der Präsidentschaft. Obama hat jetzt für 2018 finanzielle Mittel in Höhe von 1,15 Millionen US-Dollar angefordert. Eine halbe Million davon braucht er für Büroräume.

Aber auch Ex-Präsident George W. Bushs Budget liegt laut „Washington Times“ nur um 100.000 Dollar niedriger. Weitere 100.000 Dollar weniger braucht Bill Clinton. Bush senior verfügt über ein Budget von 942.000 Dollar. Am billigsten kommt die US-Steuerzahler Ex-Präsident Jimmy Carter. Sein Budget beträgt „nur“ 456.000 US-Dollar.

Grundlage für diese Ansprüche ist das Ex-Präsidentengesetz von 1958. Allerdings können sich die Ex-Präsidenten auch durch Reden und Bücher ihren Lebensabend zusätzlich ordentlich versilbern: so haben Barack und Michelle Obama nach ihrem Auszug aus dem Weißen Haus einen Buchvertrag abgeschlossen, der ihnen mehr als 60 Millionen US-Dollar einbringt. (mü)

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Ein Kommentar

  1. Bernd Sydow schreibt:

    Im Fernsehen sieht man (nicht nur) US-Präsidenten beim Abspielen der Nationalhymne stets mit der rechten Hand auf dem Herzen. Mit dieser Geste wollen sie sicherlich zum Ausdruck bringen, daß sie ihr Land lieben, aber zumindest achten. Ich gehe mal davon aus, daß ihr Nationalgefühl echt ist und auch weiterbesteht, wenn sie Ex-Präsident sind.

    Die Ex-Präsidenten samt Gattinnen – vornehmlich die Obamas – sollten angesichts ihres gigantischen Ruhegehalts und ihrer sonstigen Einnahmen den US-amerikanischen Spruch „Frage nicht, was Dein Land für Dich tun kann, sondern frage, was Du für Dein Land tun kannst!“ stets in ihrem Gedankenkosmos parat haben. Sie alle können – wie es auch Präsident Trump tut – die Hurrikan- und Hochwasseropfer in Texas aus ihrer Privatschatulle finanziell großzügig unterstützen – vorausgesetzt natürlich, daß das mit der Hand auf dem Herzen seinerzeit keine Showveranstaltung war.

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