Hyperschall-Waffen: USA und Australien testen Hochgeschwindigkeitsprojektil

17. Juli 2017
Hyperschall-Waffen: USA und Australien testen Hochgeschwindigkeitsprojektil
International
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Canberra. Neues von der Hyperschall-Front: der britischen Tageszeitung „The Independant“ zufolge haben die USA und Australien jetzt eine Hyperschall-Fliegerrakete erfolgreich getestet, die eine Geschwindigkeit von bis zu 12.000 Stundenkilometern erreichen kann. Die australische Verteidigungsministerin Marise Payne bestätigte, daß der Flugkörper am 12. Juli auf dem Testgelände Woomera im Süden des Landes gestartet wurde.

An dem Projekt sind die Luftstreitkräfte der USA und das australische Verteidigungsministerium sowie Boeing und BAE Systems wie auch die australische Universität Queensland beteiligt. Die Projektkosten werden auf 54 Millionen US-Dollar geschätzt.

Bei der Entwicklung fronttauglicher Hyperschallwaffen liefern sich China, Rußland und die USA seit Jahren einen verbissenen Wettbewerb. Sowohl Rußland wie China testeten Überschallprojektile in den letzten Jahren bereits mehrfach mit Erfolg. Die Hochgeschwindigkeits-Flugkörper sollen auch atomar bestückt werden können und sind für derzeitige Abwehrsysteme wegen der immensen Geschwindigkeit praktisch nicht abzufangen. Bei den russischen Streitkräften soll der erste einsatzfähige  Hyperschall-Flugkörper voraussichtlich bis zum Jahr 2020 fertiggestellt sein. Die Serienproduktion soll in den 2030er bis 2040er Jahren beginnen. (mü)

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