Ungarische Regierung beendet Anti-Soros-Kampagne erfolgreich

14. Juli 2017
Ungarische Regierung beendet Anti-Soros-Kampagne erfolgreich
International
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Budapest. In Ungarn wird jetzt die umstrittene Anti-Soros-Kampagne der Orbán-Regierung wieder beendet. Das teilte ein ungarisches Nachrichtenportal mit. Die Kampagne gilt als Erfolg, erhielt internationales Medienecho und wird nun planmäßig zum 15. Juli beendet.

Ministerpräsident Orbán hatte für die Kampagne, die sich mit überall im Land verbreiteten Plakaten gegen die Wühlarbeit des Großspekulanten und Multimilliardärs George Soros richtet, von verschiedenen Seiten Kritik einstecken müssen, verteidigte sie aber zuletzt auch gegen die jüdische Gemeinde. Deren Sprecher hatte öffentlich ein Ende der Kampagne gefordert.

In Ungarn waren Plakate vereinzelt von Unbekannten entfernt oder beschmiert worden. Aus dem Ausland hatte sich der ultraliberale Europaabgeordnete Guy Verhofstadt und der bundesdeutsche Minister für Europaangelegenheiten, Michael Roth, dagegen ausgesprochen.

Die ungarische Regierung selbst erklärte, die Kampagne sei bis zum 15. Juli konzipiert gewesen, sie werte die Kampagne als großen Erfolg. (mü)

 

Bildquelle: Copyright by World Economic Forum. swiss-image.ch/Photo by Sebastian Derungs. Wikimedia/Sandstein/CC BY-SA 2.0

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3 Comments

  1. Michael Reconquistaistnötig schreibt:

    Ich will Viktor Orban als meinen Kanzler. Oder auch Wladimir Wladimirowitsch Putin. Das sind meine Männer. Vor Kurzem hätte ich auch noch Donald Trump gesagt, aber nun nicht mehr. Nun weiß ich, dass er NUR ein Businessman ist. Nichts weiter.

    Orban und Putin, ich liebe euch (aber nur, wenn es eure Frauen erlauben :-D)!!! Bitte helft uns. Bitte. Der Deutsche hilft sich ja nicht selbst.

  2. S. Horst schreibt:

    Jeder Mensch hat seine eigene Wahrheit. Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte. Jede Gemeinschaft hat ein anderes Lebensgefühl und andere Selbstverständlichkeiten als andere Gemeinschaften. So scheint es von Natur aus in der Evolution geworden zu sein und weiter immer neu zu werden.

    Wann gewöhnen sich die Massenmedien und die Leute, die leitend tätig sein wollen, endlich die judäochristlichmuselmanische Gleichmacherei und Einheitstyrannei ab? Wann finden die Menschen wieder den Mut, zur Natürlichkeit zurückzukehren und falsche Führer zu vertreiben?

    Die Wahrheit der Ungarn ist nicht die Wahrheit der Juden. Die Wahrheit des Herrn Orban ist nicht die Wahrheit des Herrn Soros. Wer es erkennt und anerkennt, wird fähig zum verständig-friedlichen Miteinander.

  3. Emma D. schreibt:

    Soros kann Anfeindungen gegen seine Stammesgeschwister vermeiden, wenn er sich dauerhaft in seiner mythischen Heimat Israel niederlässt.

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