Muslimen-Demo in Köln floppt – 500 statt 10.000 Moslems auf der Straße

18. Juni 2017
Muslimen-Demo in Köln floppt – 500 statt 10.000 Moslems auf der Straße
Kultur & Gesellschaft
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Köln. „Der Aufstand der anständigen Muslime bleibt aus“, titelt Robin Alexander in der „Welt“. „Die Prediger eines liberalen Islam haben gerufen, und die Gläubigen sind nicht gekommen.“ Dem islamischen Terrorismus sollte unter dem Motto „Nicht mit uns!“ getrotzt werden – von islamischer Seite. Das Ergebnis: nur 500 bis 800 Teilnehmer – statt der vollmundig angekündigten 10.000 Demonstranten – gingen auf die Straße, davon ein großer Teil auch noch linksliberale Gutmenschen; ein Armutszeugnis für die in der Bundesrepublik Deutschland organisierten liberalen Islam-Verbände, aber auch für die bundesdeutschen Politik- und Medienvertreter, deren Propaganda eines friedliebenden Multikulturalismus und Miteinanders der Religionen und Kulturen einmal mehr ad absurdum geführt wurde.

„Manche türkische Hochzeiten sind besser besucht“ stellt Alexander in der „Welt“ süffisant und zutreffend fest. Allerdings muß auch ein Einwand erlaubt sein: Warum sollten DITIB und der Muslimrat, die rund die Hälfte aller hierzulande lebenden Muslime repräsentieren, an einer Demonstration liberaler Islamverbände teilnehmen, die für vollkommen unterschiedliche Inhalte und Ziele stehen? Bei aller berechtigten Kritik an türkischen, arabischen und persischen Zuwanderern muß doch auch festgehalten werden, daß von diesen Völkerschaften nicht ernsthaft erwartet werden kann, sich – wie die Deutschen es seit Jahrzehnten vormachen – einem islamistisch grundierten Schuldkult zu unterwerfen.

Es muß festgehalten werden: die Kölner Demonstration war ein peinlicher Flop, zwar auch für die Muslime in der Bundesrepublik, aber vielmehr für die fernab der Realitäten lebenden bundesdeutschen Politiker und ihrer Gefolgsleute in den Redaktionsstuben. (sp)

9 Comments

  1. olli schreibt:

    Immer mehr Linke und „Liberale“ in meinem Bekanntenkreis und (ehemaligen) Freundeskreis sind dabei, aufzuwachen. Solche Ereignisse potenzieren das noch. Aber leider auch nur bei Leuten, die sich (noch) für Politik interessieren – es werden immer weniger in Deutschland, scheint es.

    Eine zerstrittene AfD ist für diese Menschen aber zu keiner Zeit eine ERNSTHAFTE Alternative.

    Da sieht es in Österreich mit der FPÖ wesentlich besser aus!

  2. Markus Gruber schreibt:

    ,,Liberaler“ Islam..kann es nicht geben…es gibt ja auch keine liberale Barbarei bzw liberales Vorsteinzeittum, sie werden ein gewisses Buch bis zum Sankt Nimmerleinstag beim Wort nehmen und zu 100% so auslegen,wie es ihr ,,Prophet“ von ihnen verlangt hat…Es führt kein Weg daran vorbei, der Islam muss, wie Herr Höcke es formulierte VERABSCHIEDET werden! Ich persönlich bin für die Verabschiedung ALLER Afroorientalen!Die hier gebauten und gekauften Häuser (auf deutschem Boden) müssen sie abgeben, bekommen,wenn das Geld hierfür nicht aus Drogenhandel etc stammen sollte, den Kaufpreis zurück..wir sind ja keine Unmenschen!

  3. Claus Ernst schreibt:

    Eine Lehrstunde für alle Gutmenschen.

    • Ole schreibt:

      Nur dass der Gutmensch ein Streithammel ist. Er streitet auch dann noch, wenn ihm sein Unrecht bereits nachgewiesen wurde.

      • Sic vis pacem schreibt:

        Der Gutmensch wird auch noch, im Staub kniend, während er darauf wartet, dass ihm von einem „moderaten“ Moslem der Kopf abgeschnitten wird, hysterisch kreischen: „Aber ich war doch BUNT statt BRAUN!“
        Und wenn er die Klinge spürt, wird er sich noch denken:
        „Hoffentlich wird mein Tod nicht von den Rechten instrumentalisiert“…;-)

    • Bernd Sydow schreibt:

      Bei einer Lehrstunde geht man für gewöhnlich davon aus, daß der zu Belehrende lernfähig ist; das halte ich bei unseren Gutmenschen für ziemlich unwahrscheinlich. Weder die Aufforderung Erdogans an die hiesigen Muslime, sich auf gar keinen Fall zu assimilieren, noch das hiesige unerwartete Ergebnis bei der ‚Erdogan-Wahl‘ haben bei diesen Unverbesserlichen irgendetwas bewirkt.

  4. Heinz Meier schreibt:

    Die Gutmenschen leben in einer eigenen Wolke und werden schon eine Relatvierung parat haben. Moslems gehören ja einer friedliebenden Religion an. Refugees werden als Sinngebung gebraucht. Helfen ist das neue Glück der Kinderlosen. Noch die schlimmsten Salafisten benötigen ja nur unsere Hilfe. Und Merkel stoppt ja jetzt die Zuwanderung, die ihr von Orban aufgezwungen wurde. Die nafri Grabscher sind ja nur unglückliche und unbefriedigte, arme, junge Männer. Katrin könnte schon beim Gedanken daran heulen.

  5. Bernd Sydow schreibt:

    Als vor etlichen Jahren der syrischstämmige Politikwissenschaftler Bassam Tibi den Begriff ‚Euro-Islam‘ prägte, wurde ihm von namhaften Islam-Experten entgegengehalten, daß diese liberale Variante des Islam eine Illusion und der wahre, nämlich der autoritäre, Charakter des Islam unveränderbar sei. Nicht erst diese gescheiterte Kölner Demonstration hier lebender liberaler Muslime für einen friedlichen Islam und gegen den mörderischen Islamismus hat gezeigt, daß jene Islam-Experten den Islam (und damit auch seine Anhänger) richtig einschätzen und als das beurteilen, was er in Wahrheit ist, nämlich eine Gefahr für Europa und eine massive Bedrohung für die christlich-abendländische Kultur. Denn schon in der Vergangenheit und auch jetzt fiel auf, daß die islamischen Verbände (nicht nur) in Deutschland auf von Muslimen verübte Terroranschläge sichtbar zurückhaltend reagierten. Warum wohl? Vielleicht weil die Mehrheit der Muslime Anschläge auf „Ungläubige“ insgeheim befürworten?

    Als seinerzeit die AfD ihr Essential „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ verkündete, wurde sie von der geballten Macht der etablierten Parteien und der Mainstream-Medien scharf angegriffen. Heute hat sich herauskristallisiert, daß der Islam in der Tat nicht zu Deutschland gehört, weil er mit der deutschen Leitkultur nicht kompatibel ist, aber leider hierzulande deutlicher denn je präsent ist.

  6. edelweiß schreibt:

    Die Gutmenschen sind durch ihren neurotisch übersteigerten Wunsch, etwas Besseres sein zu wollen, in diesem Falle die personofizierte Humanität(zumindest das, was der Zeitgeist dafür hält) vor Fakten geschützt.
    Dann gibt es noch die Emporkömmlinge, die durch die totale Anpassung an den Zeitgeist berufliche Vorteile erheischen wollen, wie Geld, Status, Posten, Einfluss.
    Hatten wir doch in seiner Perversion schon, war die gleiche psychische Disposition beim Einzelnen.
    Und nicht zu vergessen die leicht Manipulierbaren,deren Seele auf diesem Wege ihr zu geringes Selbstwertgefühl stärken will.

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