EILMELDUNG: Schüsse an Münchner S-Bahnstation – Großalarm ausgelöst – Polizistin schwerst verletzt

13. Juni 2017
EILMELDUNG: Schüsse an Münchner S-Bahnstation – Großalarm ausgelöst – Polizistin schwerst verletzt
National
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München. „Am Dienstagmorgen fielen am Bahnsteig Schüsse. Nach einer Personenkontrolle um 8.23 Uhr schoß ein Mann um sich. Er entriß einem Polizisten die Waffe und feuerte auf dessen Kollegin – Kopfschuß! Sie schwebt in Lebensgefahr. Vorausgegangen war laut Polizei eine Schlägerei in der S-Bahn. Als die alarmierte Polizei eintraf, versuchte ein Täter die Polizisten vor die S-Bahn zu schubsen“, berichtet die „Bild-Zeitung“.

„Fahrgäste berichten von zahlreichen Einsatzfahrzeugen mit Blaulicht. Hubschrauber der Bundespolizei und Spezialeinsatzkommandos sind im Einsatz, der S-Bahnhof ist abgesperrt“, informierte die „Süddeutsche Zeitung“ noch während des laufenden Einsatzes.

In der S-Bahn fielen nach Augenzeugenberichten fünf Schüsse, der Täter wurde ebenfalls angeschossen und kam leichtverletzt in ein Krankenhaus. Zwei weitere Personen wurden während des Schußwechsels verletzt.

Die Polizei hat die Lage inzwischen unter Kontrolle: „Wir gehen von einer geklärten Lage aus“, sagte Polizeisprecher Michael Riehlein, der darauf hinwies, daß die mit einem Großaufgebot vor Ort eingesetzte Polizei nicht von einem terroristischen Hintergrund ausgehe.

Die angeschossene Polizistin (26) ringt mit dem Tod. (sp)

Aktualisierung 12.00 Uhr

Zum Tatgeschehen: „Polizeisprecher da Gloria Martins hat neue Informationen: Der mutmaßliche Täter hat sich vor der Schießerei mit einem anderen Mann in der S-Bahn von Ismaning kommend gestritten, es gab ein Handgemenge. Die eingetroffenen Polizisten haben die beiden aus der Bahn geholt und kontrolliert. Dabei hat der 37-Jährige dem Kollegen der Angeschossenen die Waffe entrissen. Die Polizistin schoß noch, da traf der mutmaßliche Täter sie am Kopf. Es handelt sich wohl um einen direkten Kopfschuß.“ („Merkur“)

Aktualisierung 12.25 Uhr

In den Medien wurde zum Täter folgendes berichtet: „Der 37-Jährige ist Deutscher, aber nicht in Bayern gemeldet. Möglicherweise hat er keinen festen Wohnsitz. Er soll aus Oberbayern stammen.“ („Merkur“)

Eine Augzenzeugin sagte hingegen im Radio, ein Dunkelhäutiger habe die Schüsse abgegeben.

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5 Comments

  1. jacky schreibt:

    Ein 3xhoch auf die Ermittlungsleute, die erleichtert kolportieren „ein Deutscher“. Na Gott sei Dank, wenn es denn der Wahrheit entspricht.
    Hoffentlich überlebt die Polizistin.

  2. Heiner Philip schreibt:

    Die Polizei ist im gleichen Wohlfühl-Modus wie alle jungen Deutschen: mir kann doch gar nix passieren. Naiv, unvorberietet, treuherzig, unausgebildet, unbereit, sich wirkichen gefahren-Situationen direkt und selbstbestimmt zu nähern, zu äußern und zu verteidigen! Weicheier!

  3. Fritz Brandenburger schreibt:

    Ich drücke der Polizistin die Daumen das sie überlebt und gesund wird. Die Entwicklung ist leider in unserem Land schon soweit fortgeschritten, daß die erste Frage betreffs des Täters vorauseilend und erlösend mit „Deutscher“ beantwortet wird. Das heißt aber in Wirklichkeit weiter nichts als eine Anerkennung der mittlerweile bestehenden, tagtäglichen Gefahr durch die neu Hinzugekommenen. Und das beruhigt natürlich die dafür verantwortlichen Eliten. Wenn man überlegt, welche Kräfte permanent bereitgehalten werden müssen, um schnell und durchschlagend reagieren zu können. Da versteht man das ein Schutz unserer Grenze nicht möglich ist.
    Warum hat man aber bei solchen Meldungen mittlerweile immer ein sehr komisches Gefühl bezüglich des Wahrheitsgehaltes?

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