Strache im Interview: 200 Grundsätze freiheitlicher Politik – und kein menschengemachter Klimawandel

5. Juni 2017
Strache im Interview: 200 Grundsätze freiheitlicher Politik – und kein menschengemachter Klimawandel
National
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Wien. Vor dem Hintergrund hervorragender Wahlchancen bei der vorgezogenen österreichischen Parlamentswahl im Oktober denkt man bei den Freiheitlichen laut über mögliche Koalitionen nach. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache umriß jetzt einige Koalitionsbedingungen für ein Zusammengehen mit anderen Parteien.

Strache kündigte an, schon in nächster Zeit insgesamt 200 Grundsätze für eine freiheitliche Politik vorzustellen. Im Ö1-„Journal zu Gast“ forderte er am Samstag mehr direkte Demokratie, die Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft etwa in Wirtschafts-, Arbeiter- oder Ärztekammer – und ein Regierungsamt für sich selbst.

Eine Feststellung des FPÖ-Chefs ließ besonders aufhorchen: auch Strache hält es nunmehr für keineswegs erwiesen, daß der Mensch eine Mitschuld am Klimawandel habe. Damit rückt sich der FPÖ-Vorsitzende in die Nähe von US-Präsident Trump, der jüngst den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen ankündigte und ebenfalls die These vom menschengemachten Klimawandel ablehnt. (mü)

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2 Comments

  1. Fackelträger schreibt:

    Sehr gut, dass Strache diesen MUT aufbringt. Hoffentlich bleibt er standhaft!

    „Strache fordert… …ein Regierungsamt FÜR SICH SELBST“, ist halt mal wieder die manipulative Hass-Sprache der Systempresse. Bei schwarz, rot, grün hieße es: „Er strebt nach Übernahme von Regierungsverantwortung.“

  2. Heidrun Bauer schreibt:

    Falls und insoweit der sog. Klimawandel ein schlechtes Menschenwerk ist, hilft nur baldigster Verzicht auf alles, was arbeitshetzerische Überproduktion angeht und die natürlichen Systeme belastet.

    Die Verkehrsstaus jetzt zu Pfingsten können noch nicht einmal mit beruflichen Pflichten gerechtfertigt werden. Die täglichen Verkehrsstaus wären geringer oder nicht vorhanden, wenn nur so viel gearbeitet würde, wie zum Leben wirklich nötig ist, und wenn mehr Aufmerksamkeit auf geistige Güter gelegt würde. Es gibt beim Arbeits- und Konsumwahn auch Zusammenhänge mit herbeiintrigierten Kriegen, welche auch die Umwelt zerstören, mit Lohndrückerei, mit Masseninvasion und mit inszenierter Schulden- und Zinswirtschaft.

    Wieso haben die staatsamtlichen und NGO-amtlichen Klimaschützer solche heimischen CO2-Ursachen noch nicht zum Thema gemacht? Wieso schimpft man auf den US-amerikanischen Präsidenten und auf heimische Kohlekraftwerke (diese werden kaum noch mit heimischer, sondern mit höchst energieaufwändig aus Südafrika und Südamerika importierter Kohle betrieben), statt sofort zur Reduzierung von Urlaubsreisen per Automobil oder Flugzeug aufzurufen? Wo bleiben die amtlichen Empfehlungen zu einem entschleunigten und insofern gesünderen und umweltfreundlicheren Lebensstil?

    Solange derartiger amtlicher Rat, der ohne Verzögerung wirksam wäre, nicht erteilt wird, lassen die langatmig angelegten Beschlüsse der Pariser Klimakonferenz, die vor allem im – von Industrieländern in Höhe von 100 Mrd. US-$ pro Jahr zu leistenden – Investieren in die Infrastruktur von sog. Entwicklungsländern bestehen sollen, Zweifel aufkommen.

    Hätte die Klimakonferenz vereinbart, die „Infrastruktur“ der „Entwicklungsländer“ mittels Unterricht in Geburtenplanung und mittels wirksamer Empfängnisverhütung ökologisch zu verbessern, könnte man besser glauben, dass die Teilnehmer der Konferenz selber an die CO2-These glauben. Die vereinbarte industriell-technokratische „Hilfe“ droht den Konsumwahn auf fremde Kulturen zu kopieren und damit den CO2-Ausstoß zu erhöhen. Wie bei den Kyoto-CO2-Zertifikaten laufen die Pariser Beschlüsse auf mehr Profit für globalistische Bankster hinaus, der weitere Verelendung, Arbeitshetze und Umweltplünderung nach sich zieht.

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