Praktizierter Zuwanderungsstopp: Australien schließt „Flüchtings“camp auf Manus

17. Mai 2017
Praktizierter Zuwanderungsstopp: Australien schließt „Flüchtings“camp auf Manus
International
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Canberra. Zuwanderungspolitik geht auch anders. Während in der EU über „hot spots“ und „Flüchtlings“zentren an den europäischen Außengrenzen debattiert, macht Australien auch die letzten Schotten dicht. Jetzt will die Regierung in Canberra das „Flüchltings“camp auf der Pazifikinsel Manus dichtmachen. Das Lager werde nach und nach verkleinert und Ende Oktober endgültig geschlossen, teilte die Regierung mit.

Das Camp befindet sich auf der abgelegenen Insel Manus, die zum Pazifikstaat Papua-Neuguinea gehört.

Die meisten „Flüchtlinge“ hoffen darauf, daß sie auf der Grundlage einer US-australischen Vereinbarung in die USA ausreisen dürfen. Allerdings ist nicht klar, ob sich die USA unter Präsident Trump daran halten werden. Australien läßt grundsätzlich keine „Flüchtlinge“ ins Land, die mit Booten ankommen. Sie wurden bisher in das Lager auf Manus und auf die Pazifikinsel Nauru gebracht. Damit ist künftig Schluß. (mü)

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3 Comments

  1. Claus Ernst schreibt:

    Es gibt noch Regierungs-Verantwortliche , die von einem gesunden Menschenverstand beseelt sind. Bedauerlich für Europa und vor allem
    für Deutschland ist, daß in den Reihen unserer sogenannten Volksvertre-
    ter der benannte, gesunde Menschenverstand, ebenso weit weg ist, wie
    der australische Kontinent von Europa.

  2. edelweiß schreibt:

    Die Regierung ist ein großer Teil des Problems – der andere sind die Wähler.
    Sie gestatten diese Politik.
    S. NRW, die Verursacherpartei Merkel gewählt, ihren Kompagnion abgewählt.
    D.h., das Volk will das alles hier.
    Ein neurotisches Volk, das sich selbst als „Guter Mensch“ feiert bis zum eigenen Verschwinden.
    Das hatten wir schon mal, nur umgedreht.
    Aber auch das hatte den Gedanken zur Grundlage: Was Besseres zu sein.
    Wohin es führte, ist bekannt.
    Paradoxerweise wird gerade das jetzt als Grund für die hochneurotische abermalige Totalübertreibung angeführt.

  3. Icke schreibt:

    Die AfD sollte sich vorbildlich die australische Zuwanderungspolitik ins Programm schreiben und nicht die kanadische. Die kanadische ist von Politiker aufgeweicht worden die sich immer mehr der abnormalen offenen EU – insbesondere ( Deutschen ) Flüchtlingspolitik nähern!

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