Kein Platz für US-Spione: Russischer Kampfjet drängt US-Flugzeug über dem Schwarzen Meer ab

14. Mai 2017
Kein Platz für US-Spione: Russischer Kampfjet drängt US-Flugzeug über dem Schwarzen Meer ab
International
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Moskau. Zwischenfall über dem Schwarzen Meer: das russische Verteidigungsministerium hat bekanntgegeben, daß ein russisches Mehrzweckkampfflugzeug vom Typ Su-30 ein US-Spionageflugzeug vom Typ P-8A „Poseidon“ über dem Schwarzen Meer abfing und zur Richtungsänderung zwang. Nach Angaben des US-Fernsehsenders NBC war der russische Jet in einem Abstand von sechs Metern an der US-Maschine vorbeigeflogen.

Der Zwischenfall hatte sich bereits am 9. Mai ereignet. Nach der Annäherung an das amerikanische Flugzeug habe es der russische Pilot als einen Seefernaufklärer des Typs P-8A Poseidon identifiziert, erklärte ein Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, und weiter: „Das russische Jagdflugzeug hat die amerikanischen Piloten mit einem Manöver ‚begrüßt‘, wonach das amerikanische Aufklärungsflugzeug seinen Kurs in Richtung auf Entfernung von der russischen Grenze geändert hat. Der Jäger Su-30 ist wohlbehalten an seinen Stationierungsort zurückgekehrt.“

Laut dem Kommandeur des amerikanischen Flugzeuges soll das Zusammenwirken mit dem russischen Jagdflugzeug „sicher und professionell” gewesen sein. (mü)

 

Bildquelle: Wikipedia/Dura-Ace, Rechte: CC BY-SA 3.0

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3 Comments

  1. jacky schreibt:

    „Nach Angaben des US-Fernsehsenders NBC war der russische Jet in einem Abstand von sechs Metern an der US-Maschine vorbeigeflogen.“

    Eine aussergewöhnliche fliegerische Leistung der Russen!

    • Che schreibt:

      Was ist daran eine außergewöhnliche Leistung? Ws war eine Poseidon! Die Außergewöhnlichen fertigkeiten der russischen Piloten konnten wir ja über Syrien und der Türkei sehen!

  2. Fritz Brandenburger schreibt:

    Was sollen diese dünnen Statements. Gehen einfach am Problem vorbei. Stellt euch doch mal vor, welches Geschrei in Presse und anderen Medien losgegangen wäre, wenn ein russischer Aufklärer so mal kurz an der Ostküste der demokratischen und friedfertigen USA vorbei geflogen wäre. Ob die Amerikaner dann immer noch das professionelle Handeln der anderen Seite gelobt hätte?

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