Freiwillige Rückkehr: Immer weniger „Flüchtlinge“ verlassen Deutschland

12. Mai 2017
Freiwillige Rückkehr: Immer weniger „Flüchtlinge“ verlassen Deutschland
National
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Berlin. Kein guter Trend für die europäischen „Aufnahmegesellschaften“: in den drei ersten Monaten 2017 sind deutlich weniger „Flüchtlinge“ freiwillig aus Deutschland in ihr Heimatland zurückgekehrt: Medienberichten zufolge haben von Januar bis März gerade einmal 8.468 Personen die Option der freiwilligen Ausreise genutzt. Im ersten Quartal 2016 waren es noch 13.848 Personen gewesen.

Zuvor war die Zahl derer, die freiwillig wieder aus Deutschland in ihr Herkunftsland aufbrachen, deutlich nach oben gegangen: kehrten 2014 noch 13.574 Menschen freiwillig zurück, waren es 2016 laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) 54.006 – vor allem Menschen aus Albanien, Serbien, Irak, Kosovo, Mazedonien und Afghanistan.

Die Bundesregierung untersucht derzeit die Gründe für den deutlichen Rückgang der freiwilligen Ausreisen etwa auch bei Irakern und Afghanen im Jahr 2017. Bund und Länder finanzieren „Flüchtlingen“ die freiwillige Rückkehr unter bestimmten Voraussetzungen mit mehr als 1.000 Euro „Starthilfe” pro Person. Am Donnerstag stellte das BAMF darüber hinaus gemeinsam mit der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in Berlin ein Online-Portal vor, daß „Flüchtlingen“ und Migranten in verschiedenen Sprachen mehr Informationen und Hintergründe zur freiwilligen Ausreise, aber etwa auch zur Arbeitsmarktsituation in dem jeweiligen Heimatland geben soll. Das Projekt startet zunächst mit einer Testphase. (sp)

Ein Kommentar

  1. Oliver schreibt:

    Wäre schön, wenn man diese Ausreise noch weiter intensivieren könnte. Sind ja schliesslich 2 Mio gekommen, wenn ich diese kleinen Zahlen dagegen halte…
    Ich bin kein Faschist, aber ich bin gegen die Umvolkungspolitik und gegen die Fachkräftelüge eingestellt.
    Kulturelle Bereicherung empfinde ich bei diesen Wirtschaftsflüchtigen auch nicht. Und ja REligion ist Heilbar. Man sollte gelegentlich auch bei EInwanderungen da eher mal Forderungen stellen, so wie das typische Einresestaaten auch tun.

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