Bildersturm in der Bundeswehr, Teil 2: Von der Leyen verbannt Soldatenliederbuch

12. Mai 2017
Bildersturm in der Bundeswehr, Teil 2: Von der Leyen verbannt Soldatenliederbuch
National
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Berlin. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) schreitet voran in der politisch korrekten Umgestaltung der Bundeswehr: eine falsch verstandene Traditionspflege und die Verherrlichung der Wehrmacht mißfallen ihr am Bundeswehr-Liederbuch „Kameraden singt!“ – als Konsequenz läßt sie die Ausgabe der Liederbücher mit sofortiger Wirkung stoppen.

„Im Rahmen des kritischen und sensiblen Umgangs mit den Inhalten wurde erkannt, daß einige Textpassagen nicht mehr unserem Werteverständnis entsprechen“, so ein Ministeriumssprecher gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

In der Kritik stehen so harmlose Stücke wie „Schwarzbraun ist die Haselnuß“, das „Panzerlied“ oder „Das Westerland-Lied“, die laut Ministeriumssprecher in der Zeit des Dritten Reiches mißbraucht worden seien.
Die Folge: das Streitkräfteamt erhielt den Auftrag, eine völlig neue Form eines Liederbuches zu entwickeln. „Alle derzeitig im Liederbuch erfaßten Lieder werden unter Einbindung des Zentrums für Innere Führung und des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr erneut kritisch und auch sensibel betrachtet“, ließ die Ministerin verlautbaren.
Bisher erhält jeder Bundeswehrsoldat „auf Wunsch ein Liederbuch der Bundeswehr unentgeltlich“ ausgehändigt. Die letzte Auflage stammt aus dem Jahr 1991, von den damals gedruckten 100.000 Exemplaren ist noch ungefähr ein Zehntel verfügbar. (sp)
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8 Comments

  1. Para Bellum schreibt:

    Alles richtig gemacht. In der neuen, verbesserten Ausgabe kann man dann Liedtexte von Ton, Steine , Scherben finden. Oder Feine Sahne Fischfilet. Und natürlich: Bunte Republik Deutschland von uns Udo.
    Der Wahnsinn galoppiert ungebremst durch das Land.

    P.S.: soll bestimmt Westerwald – Lied heißen…

  2. Bernd Sydow schreibt:

    CDU-Ministerin Von der Leyen muß bei ihrem politisch korrekten Schwung – der längst borniert-lächerliche Züge angenommen hat – höllisch aufpassen, daß sie versehentlich nicht auch noch die ‚Big Band der Bundeswehr‘ entsorgt.

    An dem Inhalt des künftigen, neu zu gestaltenden Liederbuches der Bundeswehr will auch ich mich mit einem hoffentlich nicht allzu wehrmachtsaffinen Liedvorschlag beteiligen. Wie wär’s mit: „Alle meine Entlein schwimmen auf dem See …“.

    • Bernd Sydow schreibt:

      Um den drei Waffengattungen der Bundeswehr Rechnung zu tragen, würde ich das mit den „Entlein“ für die Bundesmarine reservieren. Für das Bundesheer käme dann „Hänschen klein ging allein in die weite Welt hinein …“ und für die Bundesluftwaffe „Alle Vögel sind schon da und die ganze Vogelschar …“ in Betracht.

      • j.fische schreibt:

        dem ist nichts hinzuzufügen—ich könnte bitterlich weinen…Schade um die stolze Tradition der deutschen Streitkräfte!!!—–doch bei so einer Ministerin im Auftrag so einer Regierung-???Was will man anderes erwarten–schlimm-schlimm-schlimm(Helmut Schmidt und Franz-Josef-Strauß,ja auch Armeegeneral Heinz Hoffmann würden sich im Grab umdrehen)Finis germaniae–wie auch immer……Man macht aus unseren stolzen Streitkräften einen Kindergarten.Das paßt natürlich einigen Kreisen sehr gut ins Kalkül!!!Wieso eigentlich müssen nur wir uns immer für alles entschuldigen was über das Ziel hinausging?Da haben doch auch andere „Mächte“ enormen Aufholbedarf,oder irre ich mich da???!!!

  3. Florian schreibt:

    „Das Westerwaldlied“ muß es heißen,
    das „Westerlandlied“ ist von den „Ärzten“
    und wurde wohl kaum beim Barras gesungen.

  4. Marcel Goldschmid schreibt:

    Die Regierung vom Volk gewählt, handelt gegen des Volkes Stimme, aber das ist ihnen schon länger egal, denn das Volk ist für sie nur noch Nutzvieh und so handeln sie auch.

  5. jacky schreibt:

    Frau von der Leyen ist extrem „führungsstark“, wenn es um Nebensächlichkeiten geht.

  6. wüterich schreibt:

    Ich muss leider korrigieren,es muss Westerwaldlied heissen!
    „Oh du schöner Westerwald…“
    Westerland besingen zur Zeit nur die Ärzte.

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