Islamischer Terror in Paris: Attentäter tötet Polizisten auf Champs-Elysées


Paris. Erneut wurde die französische Hauptstadt Ziel eines islamischen Terroraktes. Was ist passiert? „Ein Mann fährt am Donnerstagabend gegen 21 Uhr auf dem Pariser Prachtboulevard Champs-Elysées nur wenige Meter vom Arc de Triomphe entfernt mit einem Auto vor. Er steigt aus und eröffnet mit einer automatischen Waffe unvermittelt das Feuer auf einen geparkten Mannschaftswagen der Polizei. Dabei tötet er einen Polizisten und verletzt zwei weitere sowie einen Touristen. Die Polizei erschießt daraufhin den Angreifer. Kurz darauf riegeln die Sicherheitskräfte die Champs-Elysées weiträumig ab, sperren mehrere Metro-Stationen und rufen die Bevölkerung auf, den Bereich zu meiden. Über dem Boulevard kreist ein Hubschrauber. Wenig später reklamiert Amaq, das Sprachrohr des ‚Islamischen Staats‘ (IS), die Tat für sich. Auch Frankreichs Präsident François Hollande spricht schnell davon, es spreche einiges für einen Terrorakt“, faßt die F.A.Z. die Terrortat zusammen.

Der islamische Attentäter, der 39 Jahre alte Karim C. aus Livry-Gargan, galt als radikalisierter Moslem und war bereits im Fokus der Sicherheitsbehörden.

Drei Tage vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen kehrt damit der Terror zurück in den Fokus der politischen und medialen Debatten. (sp)