Vor Bundesparteitag: AfD-Vorsitzende Frauke Petry verzichtet auf Spitzenkandidatur

19. April 2017

Berlin. Die Vorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD), Frauke Petry, hat vor dem bevorstehenden Bundesparteitag am kommenden Sonnabend erklärt, daß sie „weder für eine alleinige Spitzenkandidatur noch für eine Beteiligung in einem Spitzenteam zur Verfügung stehe“. In der hier zu sehenden Videobotschaft vom heutigen Mittwoch begründete Petry ihren überraschenden Schritt.

Lesen Sie hier über die Hintergründe:

http://www.faz.net/aktuell/politik/bundestagswahl/parteien-und-kandidaten/frauke-petry-verzichtet-auf-afd-spitzenkandidatur-14978280.html

http://www.tagesspiegel.de/politik/machtkampf-in-der-afd-frauke-petry-verzichtet-auf-spitzenkandidatur/19688370.html

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-frauke-petry-verzichtet-auf-spitzenkandidatur-a-1143907.html

 

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5 Comments

  1. Reinhard L. schreibt:

    Das ist das Zweitbeste, was sie für die AfD tun
    konnte. Das beste kommt nun hoffentlich auf dem
    Parteitag: Rücktritt vom Vorsitz und Austritt aus
    der Partei!

  2. Fackelträger schreibt:

    Gut, dass Frau Petry verzichtet. Damit nimmt sie Druck aus der Partei heraus.

    Im übrigen: Die AfD wird 2017 kaum stärkste Partei werden, so viel ist wohl klar. Aber wer weiß, ob die nächste Wahl wirklich erst 2021 stattfinden wird. Kaum zu glauben, dass eine Neuauflage der CDUSPD-Regierung volle vier Jahre halten wird.
    (Reichstagswahlen fanden schließlich auch beschleunigt statt: 1928, 1930, 1932-Juli, 1932-November. Die mit Notverordnungen am Reichstag vorbeiregierenden, unfähigen Kabinette Brüning, v. Papen, Schleicher folgten einander in kurzen Abständen. Ist also auch in Deutschland nichts Neues.)

  3. Eidgenosse schreibt:

    Sie hat es nicht verstanden was in D passiert und ich hatte schon ganz am Anfang hier geäussert, dass Petry Deutschland NICHT retten wird. Der Rauswurf-Versuch gegen Höcke hat sie demaskiert.
    Wer nicht begreift, dass die Anbiederei an andere Parteien (CDU)oder Medien alle bisherigen Versuche von „rechten“ Parteien in den Ruin getrieben hat, der hat nicht verstanden.
    Petry ist wohl noch zu sehr im Osten verankert und hat die gescheiterten Versuche von DRP,NPD,DVU,REP,NLA,Liga,Schill etc. nicht verinnerlicht. Dass die verblödeten Wähler allerdings wieder auf den Merkel-Seehofer-Schleim kriechen, wundert mich nicht.

  4. Fackelträger schreibt:

    Gut, dass Frau Petry verzichtet. Damit nimmt sie Druck aus der Partei heraus.

    Im übrigen: Die AfD wird 2017 kaum stärkste Partei werden, so viel ist wohl klar. Aber wer weiß, ob die nächste Wahl wirklich erst 2021 stattfinden wird. Kaum zu glauben, dass eine Neuauflage der CDUSPD-Regierung volle vier Jahre halten sollte.
    (Reichstagswahlen fanden schließlich auch beschleunigt statt: 1928, 1930, 1932-Juli, 1932-November. Die mit Notverordnungen am Reichstag vorbeiregierenden, unfähigen Kabinette Brüning, v. Papen, Schleicher folgten einander in kurzen Abständen. Ist also auch in Deutschland nichts Neues.)

  5. Paul Buchfeld schreibt:

    Wer seine eigenen Parteimitglieder wie z.B. Björn Höcke weil er vielleicht anderer historischer Auffassung ist, öffentlich diskreditiert, hat in einer Partei nichts verloren. Daurch werden nämlch Wähler verschreckt und nicht durch seiner damaligen Äusserung über das hässliche Mahnmal in Berlin. Frau Petry hätte in dieser Situation zu ihm stehen müssen und den Bürgern nahebringen müssen warum Herr Höcke ein so riesiges Mahnmal in der Bundeshauptatdt kritisiert hat, Das zeichnet Stärke und Führungskraft aus und nicht mit den Medien heulen.

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