Kurz und Soros: Die Taktgeber der europäischen Zuwanderungspolitik

6. April 2017
Kurz und Soros: Die Taktgeber der europäischen Zuwanderungspolitik
Kultur & Gesellschaft
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Wien. Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP), in Personalunion auch Integrationsminister, ist Umfragen zufolge der beliebteste österreichische Politiker. Er besticht in Medienauftritten nicht nur eine gepflegte Ausdrucksweise, sondern auch durch die eine und andere „kernige“ Forderung in Sachen Zuwanderung – die allerdings in der Regel schon vorher von den Freiheitlichen zu hören war. So macht er sich etwa für das australische Modell stark, das die Unterbringung Illegaler in abgelegenen Lagern vorsieht.

Für die ÖVP ist Kurz, den sich viele Österreicher auch als Bundeskanzler vorstellen können, einer der ganz wenigen Hoffnungsträger.

Allerdings: auch der „Hardliner“ Kurz ist zwiegesichtig. Bei mehreren Gelegenheiten erklärte er (im Widerspruch zur Mehrheit seiner Landsleute): „Der Islam gehört zu Österreich.“ Auch hält er etwa im Gegensatz zur ungarischen Regierung an „Flüchtlings“quoten im Rahmen europäischer Umverteilungsprogramme fest und erklärte: „Wir wollen keine Abschottung Europas.”  Man müsse vielmehr „legale Fluchtwege” schaffen. In Österreich „sind jedenfalls 10.000 bis 15.000 Menschen pro Jahr bewältigbar”, erklärte Kurz in einem Interview mit dem ORF. Auch eine solche Quote würde allerdings für das kleine Österreich nach zehn Jahren einen ausländischen Bevölkerungszuwachs von Hunderttausenden Menschen bedeuten.

In der Öffentlichkeit wenig bekannt ist, daß Kurz mit seiner Forderung auf der Linie des Multimilliardärs und Großspekulanten George Soros liegt, der sich in den letzten Jahren verstärkt beim „Flüchtlings“import nach Europa engagiert und im September 2016 im ORF seine Vorstellung einer EU-Zuwanderungspolitik skizzierte. Unter anderen erklärte Soros dort: „Erstens muß die EU eine beträchtliche Anzahl von Flüchtlingen direkt aus den Frontstaaten aufnehmen, und zwar auf sichere und geordnete Weise.”

Was ebenfalls wenig bekannt ist: der österreichische Außenminister wurde von Soros persönlich vor geraumer Zeit in dessen einflußreiche Denkfabrik European Council on Foreign Relations (ECFR) geholt. Erst seit wenigen Monaten ist sein Name nicht mehr auf der Internetseite der Soros-Denkfabrik zu finden. Auf Presseanfragen dazu reagierte Kurz´ Büro bislang nicht. (mü)

 

Bildquelle: flickr/Österreichisches Außenministerium/CC BY 2.0 – (C) photonews.at/Georges Schneider – Stift Wien – 13.06.2016 –

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4 Comments

  1. Eidgenosse schreibt:

    „Kurz“ und Bündig: Ein totaler Blender – ein Schwätzer auf Stimmenfang. Intelligent und auch ein Schwätzer war z.B. der Franz Josef Strauss, der grundsätzlich das Gegenteil tat von dem was er zuvor sagte.
    Die Leute hörten die wohlklingenden Worte und glaubten sie – die Nicht- Idioten sahen was er tat und ordneten ihn ein wo er hingehörte: Zu den ganz frühen Deutschland-Abschaffern.Von ihm stammt die Aussage: Rechts von der CDU/CSU DARF es keine legale Partei geben.
    Noch Fragen?

    • Fackelträger schreibt:

      Ganz klar. Man muss ständig demonstrativ fragen:
      „Was genau hat Kurz bis jetzt tatsächlich Effektives getan?“

      Verblüffend ist ja auch, dass Kurz von der heimatverachtenden Systempresse wenn überhaupt, dann nur sehr schonend angegriffen wird. Wahrscheinlich hat Kurz einfach nur die Rolle des Beschwichtigers des Volkes zu spielen.

  2. Freistaat schreibt:

    Kurz wird hier doch ganz offiziell als Mitglied geführt…
    http://www.ecfr.eu/council/members

  3. Friederich Hammerl schreibt:

    Die ENTZAUBERUNG Kurz wird sich bald einstellen….

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