Bundesagentur für Arbeit geht auf Fachkraftsuche – im Kosovo!

16. Februar 2017
Bundesagentur für Arbeit geht auf Fachkraftsuche – im Kosovo!
Wirtschaft
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Nürnberg. Die Bundesagentur für Arbeit hat mit dem Kosovo eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Ziel ist es, vorgebliche „Fachkräfte“ nach Deutschland zu holen. „Wir wollen mit dieser Vereinbarung unsere institutionelle Zusammenarbeit stärken und in der Beschäftigungsförderung Impulse setzen“, sagte die Geschäftsführerin für Internationale Zusammenarbeit der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Agentur, Kea Decker. Geplant ist ein regelmäßiger Austausch zum aktuellen Arbeitsmarktbedarf in beiden Ländern sowie Beratungsdienstleistungen vor Ort.

„Viele Bewerberinnen und Bewerber im Kosovo sind an einer Tätigkeit in Deutschland interessiert, die legalen Zugangswege sind jedoch in den meisten Fällen nicht bekannt“, erklärte Arban Abrashi, der Minister für Arbeit und Soziales der Republik Kosovo. Seit Oktober 2015 können Staatsbürger aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien dank einer Änderung in der Beschäftigungsverordnung zum Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz auch eine Arbeitserlaubnis außerhalb von Mangelberufen erhalten. Dafür dürfen die Arbeitssuchenden allerdings mindestens zwei Jahre lang keine Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bezogen haben.

Die Arbeitsagentur hofft, mit der Kooperation den Bedarf an qualifizierten Fachkräften in Deutschland besser decken zu können. (tw)

5 Comments

  1. Sack schreibt:

    Es gibt ein „gewaltiges“ Fachkräftepotential im Kosovo, in Syrien, im Irak, in Afghanistan,in Afrika … u.s.w. und da die Deutschen bald aussterben, müssen wir möglichst viele anlocken …
    Oder war es anders herum?
    Wer sich schon einmal bewerben mußte, weiß, wie die Anforderungen der deutschen Industrie sind (Berufserfahrung: 30 Jahre für Zwanzigjährige Deutsche). Wo kommt da die Kompetenz der Asylanten her?
    In Schweden sind ca. 99% der Asylanten ohne Job, da sie niemand gebrauchen kann und Claudia Roth wußte schon 2015, daß nur 5% „verwertbar“ waren.
    Was immer damit gemeint war …

  2. Heinz Meier schreibt:

    Schon wieder Fachkräfte. Das klappt ja prima, aber bitte nur regierungsnah verwenden. Z.B. für Selfis mit der Kanzlerin.
    Oder zum Ausspionieren ihrer Landsleute, das wär doch mal was. Da könnte auch Frau Kahane was lernen.

  3. Hans schreibt:

    Fachkräfte aus dem Mafia-Gebiet ?

    was sollen die denn hier arbeiten ? als Drogendealer, Autodieb, oder Zuhälter ?

    ja genau diese Fachkräfte bereichern unser Land

  4. Wolfsrabe schreibt:

    Ein weiteres starkes Zeichen für den Bevölkerungsaustausch. „Nichtdeutsche Arbeitskräfte sind besser und billiger“.
    Was der“Flüchtlings-„Strom nicht schnell genug schafft, kann man vielleicht mit Arbeitskräfteaustausch beschleunigen.

  5. S. Horst schreibt:

    Man nennt das Brain Drain, hier als amtliche antivölkische Missetat und Drachensaat. Die Folge wird in den ihrer wertvollsten Arbeitskräfte entledigten Ländern ein Bedarf an „Entwicklungshilfe“ sein oder weiterer Auswanderungsdruck.

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