Ausländergewalt: Nigerianischer Asylant ermordet Flüchtlingshelferin

14. Februar 2017
Ausländergewalt: Nigerianischer Asylant ermordet Flüchtlingshelferin
Kultur & Gesellschaft
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Basel/Ahaus (NRW). Nach tagelanger Fahndung konnte ein Asylbewerber aus Nigeria am Dienstagmorgen in der Schweiz festgenommen werden. Ihm wird vorgeworfen, die 22jährige Inderin Soopika P. (22) erstochen zu haben. Die junge Frau, die als Helferin für Asylbewerber im nordrhein-westfälischen Ahaus gearbeitet hatte, wurde in der Nacht zu Sonntag brutal ermordet. Zahlreiche Messerstiche in Oberkörper, Hals und Gesicht ließen sie verbluten. Es wird vermutet, daß der Schwarzafrikaner die junge Frau wegen einer Zurückweisung  tötete. Er soll laut Staatsanwaltschaft in den letzten Wochen den Kontakt zu der 22Jährigen intensiv gesucht haben, die aber laut einem Bekannten kein Interesse an ihm hatte.

„Die Schweizer Polizei hat ihn am Bahnhof in Basel festgenommen”, sagte der Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt in Münster. „Erst gestern hatte die Staatsanwaltschaft aufgrund des bestehenden nationalen Haftbefehls die europaweite Ausschreibung zur Festnahme veranlasst. Die heutige Festnahme des Verdächtigen in der Schweiz ist ein schneller Erfolg.“

Auf dem Gehweg, auf dem die junge Frau verblutete, sind inzwischen dutzende Kerzen und Blumen niedergelegt worden. Am Mittwoch findet ein Trauergottesdienst in Ahaus statt. (tw)

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