Kurswechsel der US-Außenpolitik: Trump bezeichnet Assad als „tapferen Mann“

28. Januar 2017
Kurswechsel der US-Außenpolitik: Trump bezeichnet Assad als „tapferen Mann“
International
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Washington/Kairo. Im Nahen Osten kündigt sich ein Gezeitenwechsel an. Wie arabische uind türkische – bezeichnenderweise keine europäischen – Medien berichte, führten US-Präsident Donald Trump und der ägyptische Präsident al-Sisi ein Telefongespräch, in dem es um die Bekämpfung des Terrorismus in der Region ging.

In dem Gespräch lobte Trump auch den syrischen Präsidenten al-Assad und bezeichnete ihn – den arabischen Berichten zufolge – als „tapferen Mann“, der angesichts des Terrorismus trotzdem standgehalten habe. Trump fügte hinzu, daß er mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin das weitere Vorgehen gegen den Terrorismus abstimmen wolle. Am Samstag werde Trump direkt mit Putin telefonieren.

Ägypten und Syrien verlangen von der US-Regierung, zuvor die Organisation der Muslimbruderschaft als Terrorgruppierung einzustufen. Trump kündigte an, dieser Bitte nachzukommen. Nahezu alle islamistischen Terrorgruppen (wie z.B. Al-Kaida, ISIS oder Hamas) haben ihren Ursprung in der Muslimbruderschaft, die wiederum traditionell von den US-Demokraten und Großbritannien unterstützt wird.

Meldungen westlicher Medien, wonach Trump russische Kampfjets über Syrien abschießen und gegen Moskau eine Flugverbotszone errichten wolle, entpuppten sich unterdessen dagegen als Falschmeldungen: ­unter anderem der „Spiegel“, das Flaggschiff des bundesdeutschen Qualitätsjournalismus, hatte diese Behauptung am Donnerstag verbreitet. (mü)

3 Comments

  1. olli schreibt:

    Ich kann das Ende von Merckel. Juncker, Poroshenko und Schulz riechen.

    Wahrhaft revolutionäre Zeiten sind das im Moment! Das wir das noch erleben dürfen – die Befreiiung der Menschheit … zumindest ausserhalb Deutschlands.

  2. Gerd A. P. schreibt:

    Spiegel-Fake-Leser wissen mehr!

  3. Alois E. schreibt:

    Schon wieder der blutige und schmutzige „Spiegel“! Leute, lest lieber die Märchensammlungen von Grimm und Bechstein sowie Erzählungen anderer Völker, denn Mythen sind wenigstens transzendental wahr! Das ist gar nicht so wenig, sondern sehr viel, nämlich das geistige Proviant für Kultur.

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