Der „Europäische Frühling“ geht weiter: Euro-Rechte treffen sich in Koblenz


Berlin/Wien. Linksliberale Verschwörungstheoretiker werden vermutlich wieder den langen Arm von Kremlchef Putin wittern: die Rede ist von einem weiteren Kooperationstreffen europäischer Rechtspolitiker, das am 21. Januar in Koblenz unter dem Motto „Freiheit für Europa“ stattfinden soll. Dabei wollen sich die französische FN-Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen, die deutsche AfD-Vorsitzende Frauke Petry, der niederländische Islamkritiker Geert Wilders, FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky und der Chef der italienischen Lega Nord, Matteo Salvini, treffen. Die Veranstaltung soll unter dem Motto „Freiheit für Europa“ stehen und in der Koblenzer Rhein-Mosel-Halle stattfinden.

AfD-Chefin Petry sprach von einem „europäischen Wahlkampfauftritt“. 2017 wird in den Niederlanden, in Frankreich und Deutschland gewählt.

Das Treffen soll als Fortsetzung des im Vorjahr unter dem Titel „Patriotischer Frühling“ in Wien und Vösendorf eingeleiteten Kooperationsprozesses fungieren. Damals waren auf Einladung von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache unter anderem Marine Le Pen sowie Vertreter verschiedener europäischer Rechtsparteien nach Österreich gekommen. Medienvertreter munkelten im Nachgang von dubiosen Finanzgeschäften mit dem Kreml. (mü)