Kampf gegen den Terror: Unterschiedliche Prognosen zum Sieg über den IS

29. Dezember 2016
Kampf gegen den Terror: Unterschiedliche Prognosen zum Sieg über den IS
International
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Bagdad. Auch im Irak kommt der Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) gut voran. Laut dem irakischen Premierminister Haider al-Abadi wird die Vernichtung des IS in seinem Land noch drei Monate in Anspruch nehmen.

Im Dezember 2015 hatte al-Abadi allerdings ebenfalls die Hoffnung geäußert, daß das Jahr 2016 den endgültigen Sieg über den IS bringen werde. „Die Bedingungen deuten darauf hin, daß der Irak noch drei Monate braucht, um den IS zu beseitigen“, wird al-Abadi von der Nachrichtenagentur Reuters zitiert.

Am Vortag hatte der Kommandeur der US-Truppen im Irak, Generalleutnant Stephen Townsend, hingegen erklärt, die Zurückeroberung des syrischen Raqqa und des irakischen Mossul sowie die Vernichtung der Reste des IS werde zwei Jahre dauern. (mü)

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2 Comments

  1. Heinrich Lindner schreibt:

    Was bringt das alles, wenn diese Radikalen jetzt nach Deutschland kommen?

  2. Wolfgang S. schreibt:

    Die drei „Wüstenreligionen“ (Dietrich Schuler) gefallen mir weitestgehend nicht. Dennoch muss ich der Sachlichkeit zuliebe feststellen: Die Wespe sticht nicht, weil sie islamisch ist oder von einer Hasspredigerwespe aufgehetzt worden ist; die stechende Wespe macht (instinktiv) von ihrem Naturrecht auf Abwehr gegen Angriffe Gebrauch. Wenn ein Prophet die Orientalen darauf aufmerksam machen muss, dass man sich gegen Angriffe auch wehren könnte, so scheinen seine Adressaten von Natur aus überaus friedliche oder gefügige Leute zu sein. Soweit ich sehe, sind Angriffe auf den Orient oft von Nordwest ausgegangen, sei es der Alexanderfeldzug, die christlichen Kreuzzüge, der britische und französische Kolonialismus oder die im 20. Jahrhundert bis dato immer mehr angefachten Erdölkriege. Entgegen stehen einige Angriffe aus der mohammedanischen Welt, etwa Wien 1683. Überwiegend scheint der Orient das Opfer zu sein. Nach 100 Jahren massivster westlicher Einmischung (z.B. Sykes-Picot-Abkommen 1916; Mossadegh-Sturz 1953; Dauer-Erdölkrieg) wehrt sich der Orient nun endlich – und der Westen tut verblüfft.
    Der sog. Islam hat in Europa nichts verloren, aber was von den Westmedien als „islamischer Terror“ verunglimpft wird, ist weniger mohammedanisch als vielmehr eine naturrechtlich legitime Vergeltung, u.z. durch Partisanen, weil die Orientstaaten zu schwach sind oder destabilisiert worden sind. Es muss also erst einmal der Terror des Westens gegen den Orient beendet werden, wenn denn „der Terror“ enden soll.

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