Französischer Vor-Wahlkampf: Alle kritisieren die deutsche Zuwanderungspolitik

29. Dezember 2016
Französischer Vor-Wahlkampf: Alle kritisieren die deutsche Zuwanderungspolitik
International
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Paris. Im französischen Vor-Präsidentschaftswahlkampf ist die europäische und deutsche „Flüchtlings“-Politik Thema. Aus Sicht der Parteichefin des Front National, Marine Le Pen, liegt das Problem beim Schengener Abkommen, das innerhalb Europas die Grenzkontrollen weitgehend abgeschafft hat und dessen Ende sie schon lange fordert. „Diese Eskapade über mindestens zwei oder drei Länder ist symptomatisch für das totale Sicherheitsdebakel, das der Schengen-Raum darstellt“, zitieren Medien Le Pen.

Auch Guillaume Larrivé, ein Sprecher der konservativen Republikaner, kritisiert die Politik der offenen Grenzen: „Das ‚Willkommen‘ von Frau Merkel war ein historischer Fehler“, twitterte Larrivé wenige Stunden nach dem Berliner Lkw-Anschlag. „Ihre absurde Migrationspolitik ohne jegliche Kontrolle ist eine Tragödie.“

Auch der neue Parteichef der Konservativen, François Fillon, wird eine restriktive Flüchtlingspolitik vertreten und dürfte im Wahlkampf mit scharfer Rhetorik auffahren, um Marine Le Pen noch zu verhindern.

Der frühere Premierminister Manuel Valls, Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur der Sozialisten, erinnerte ebenfalls an seine Kritik an Merkels Politik. „Wir haben nicht entschieden, unsere Grenzen zu öffnen“, sagte Valls und kritisierte damit ebenfalls die Berliner „Flüchtlings“-Politik. (mü)

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4 Comments

  1. Schauerte schreibt:

    Mutti M ist die Totengräberin der EU für die EU. Ein fürchterlich dummer Mensch

    • Michael schreibt:

      Sie ist nicht nur die Totengräberin der EU, sondern letztlich von ganz Europa.

  2. Vafti schreibt:

    Allein nur die Tatsache,dass Deutschland mehr Flüchtlinge aufnimmt als die ganze Welt
    zeigt uns schon, wie verrückt diese „Internationalisten“ sind.
    Dabei sind aber noch viel mehr Folgeprobleme zu kritisieren,die, selbst wenn Merkel
    weg ist, uns noch große Probleme bereiten werden.
    Einmal das grausame Massenkriminalitätsbild, und dann die Großverschuldung des
    Staatshaushaltes !

    Diese schweren Belastungen der Masseneinwanderungen werden uns noch in Zukunft
    teuer zu stehen kommen.

  3. Claus Ernst schreibt:

    Auch ohne die Tatsache, daß in Frankreich wichtige Wahlentscheidungen an-
    stehen war und ist klar. Es gibt kaum einen europäischen Staat, der die
    Migrationspolitik von A.Merkel und weiterer Vögel im europäischen Wolkenkuckusheim gutheißt. Und diejenigen, die sich auf Kosten der eigenen Gesellschaft, auch der kommenden Generationen,als Edelhumanisten und Vorzeigegutmenschen gefielen, wie z.B. Schwedens Politiker oder Juncker und Konsorten, leiden mittlerweile unter einem Kater. Diese moralisierenden Missionare in Politik, Klerus und Gesellschaft gehen hoffentlich einer Zeit entgegen, in der sie in einer Entziehungsanstalt von ihrer abartigen Geisteshaltung geheilt werden können.

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