Identitäre Bewegung: Aktionen auf Bahnhöfen gegen „Willkommenskultur“

11. Juli 2016
Identitäre Bewegung: Aktionen auf Bahnhöfen gegen „Willkommenskultur“
Kultur & Gesellschaft
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Hamburg/Frankfurt/München. Am vergangenen Wochenende veranstaltete die patriotische Identitäre Bewegung an den Hauptbahnhöfen in Hamburg, Frankfurt (Main) und München Aktionen, um gegen die Asylpolitik der Regierung zu protestieren. Die Aktivisten kritisierten dabei die Auswirkungen, die sich aus der Politik der offenen Grenzen und eine ausartenden „Willkommenskultur“ ergeben.

Zunächst präsentierten die Identitären die „refugees welcome“-Plakate, mit denen im vergangenen Jahr die „Willkommenskultur“ der Asyl-Aktivisten unterstützt wurde. Passanten, die die Inszenierung für echt hielten, applaudierten zunächst den vermeintlichen Asyl-Aktivisten. Als die Identitäre Bewegung die Situation auflöste und asylkritische Plakate zeigte, verstummte die Zustimmung der Passanten.

Die Identitären begründeten ihre Aktionen auf den Bahnhöfen auf ihrer Facebook-Seite: „Die Asylkrise ist keinesfalls vorbei, und die Sogwirkung der merkelschen Aufnahmeversprechen und der grotesken Bilder von Beifall klatschenden Mädchen wirken immer noch als Magnet für die von Mühsal Beladenen und nach Wohlstand Suchenden aller Hemisphären. Gerade die Bahnhöfe bilden hierbei den Kristallisationspunkt, denn sie sind Dreh- und Angelpunkt der aktuellen Krise, sind sowohl Etappenziel der zu uns strömenden Migranten einerseits als auch Schauplatz von hysterisch-naiven Willkommenszeremoniellen andererseits, die sich im Zuge der Anschläge von Paris und Brüssel wie auch der Übergriffe in Köln und Hamburg als Farce erwiesen haben.“

Die irritierten Reaktionen der Passanten auf diese Kundgebungen kommentierten die Identitären ebenfalls. „Die überraschende Wende und das offene Skandieren der Protesthaltung gegen diese Politik weckten die Reisenden aus ihren multikulturellen Tagträumen und deckten das Schauspiel auf.“ (ag)

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9 Comments

  1. Horst S. schreibt:

    Endlich! Der kluge Teile des Deutschen Volkes, vor allem die aufmerksame Jugend, erhebt sich gegen die bezahlte Politik einer durch und durch verdorbenen Eltern- und Großelterngeneration, die vom Westwahn besessen ist und – trotz scheinbar oft großer privater Erbschaften – Schuldenberge und Erdzerstörung hinterlässt und unbelehrbar zur Fütterung irrer Protzkarren und Verkehrsstauorgien für Ölkriege hetzt. Der dümmere Teil der Jugend zieht in diese Ölkriege.

  2. Brauche Meinkontonoch schreibt:

    Das Unglück ist, dass Merkel keine solche identitär denkende Person ist.

    Sondern im Gegenteil rein alles tut, was unserem Land möglichst schaden kann.

    Und das noch größere Unglück ist, dass die CDU die Merkel gewähren lässt.

    • Carl schreibt:

      Bürgerproteste wegen Kleinigkeiten…..Das es schon brennt sieht anscheinend noch keiner….Frau Merkel ist für mich trotzdem bewunderungswert wie sie Deutschland ohne jegliche Opposition regiert. Von wegen kleines Mädchen aus dem Osten…. Respekt vor dieser Kanzlerin… Alle vorherigen Regierungschefs waren kleine Schuljungen im Vergleich.
      Ich bin gespannt wie es weitergeht.

  3. Steht keiner auf wird Deutschland sterben schreibt:

    Schöne, lustige Sache, sonst nichts. Damit weckt man keinen auf. In einem Film hörte ich mal folgenden Satz (aber jetzt nicht 1:1 zitiert): „Wenn man den Menschen etwas mitteilen will, reicht es nicht, ihnen auf die Schulter zu tippen. Man muss sie mit dem Vorschlaghammer treffen, erst dann kann man sich ihrer Aufmerksamkeit gewiss sein.“

    Vielleicht errät ja jemand den Film. 🙂

  4. Thomas Schöffel schreibt:

    Mal eine eher intelligente Aktion. Prima. Nicht immer nur das stupide Zeigen von Plakaten, sondern die Leute aktiv zum Nachdenken bringen. Klasse Aktion. Mehr davon.

  5. WAR schreibt:

    Super Aktion Fakten auf den Punkt dargestellt!!!
    Ich habe noch Hoffnung für alle in Deutschland bzw. Für alle die länger als 2Jahren seine Heimat hier haben.
    Heimat Freiheit Tradition

  6. bayer schreibt:

    Die Passanten haben geklatscht – weil sie wahrscheinlich dachten, neue Flüchtlinge würden per Zug kommen. Das kann doch einfach nicht wahr sein. Wie krank ist das denn. Eine Art Ersatzreligion

    Lernen die denn überhaupt nie dazu?Unfassbar

  7. Michael Keller schreibt:

    Sollte die IB auch mal in den Bahnhoefen Bad Nauheims und Friedbergs und deren Rathäusern veranstalten.

    Der Grün-Globalistische UNgeist ist auch dort am Ruder

  8. deutschsachse schreibt:

    Da sind noch normale junge Leute mit klarem Verstand am Werke, deren Gehirne nicht durch linksgrüne Demagogen aufgeweicht und verwirrt worden sind. Man sollte diese Organisation mit allen Mitteln unterstützen. Jedenfalls eine Hoffnung für Deutschland, im Gegensatz zu den verblödeten Willkommensbahnhofsklatschern.

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