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Masseneinwanderung: FPÖ-Chef Strache spricht sich für Grenzzaun aus

Wien. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Massenzustroms sogenannter “Flüchtlinge” hat sich in Österreich jetzt FPÖ-Chef Strache dafür ausgesprochen, es dem Beispiel Ungarns gleichzutun und auch die österreichischen Landesgrenzen durch einen Grenzzaun zu schützen. Die derzeit von der Regierung durchgeführten Grenzkontrollen seine eine “reine Farce”, erklärte Strache in einem Interview, und: “Das ist keine Grenzsicherung, die Bundesregierung schickt unsere Soldaten nicht an die Grenze, um die Flüchtlinge gemäß dem Dublin-Abkommen wieder zurückzuschicken, sondern die Soldaten helfen den NGOs nur bei der Aufnahme.” Dabei werde auch das Fremdenpolizei-Recht vorsätzlich verletzt.

Deshalb: “Solange wir diese Ausnahmesituation haben, brauchen wir auch einen Grenz-Zaun. Ich sage nicht, daß ein Grenz-Zaun ein Allheilmittel ist, aber er ist notwendig, weil die EU beim Schutz der EU-Außengrenzen versagt.” Den von Ungarn errichteten Stacheldrahtzaun an der Grenze zu Serbien verteidigt der FPÖ-Chef ausdrücklich: “Diesen Zaun finde ich absolut richtig, genau so wie ich den Zaun der USA an der Grenze zu Mexiko richtig finde, damit nicht alle Illegalen beliebig einreisen können.” (mü)