Statt Versorgung vor Ort: „Pro Asyl“ fordert offene Grenzen für Flüchtlinge aus Nahost

29. Oktober 2014
Statt Versorgung vor Ort: „Pro Asyl“ fordert offene Grenzen für Flüchtlinge aus Nahost
Kultur & Gesellschaft
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Berlin. Die Einwanderer-Lobby „Pro Asyl“ fordert angesichts der Flüchtlingsströme aus dem Nahen Osten die Öffnung der Grenzen Europas und die Einrichtung einer europäischen Seenotrettung im Mittelmeer.

Gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ verlangte Geschäftsführer Günter Burkhardt, Deutschland und die anderen EU-Staaten müßten endlich die EU-Grenzen für Flüchtlinge aus Syrien öffnen. In den Erstaufnahmestaaten Libanon, Jordanien und der Türkei sinke die Bereitschaft weitere syrische Flüchtlinge aufzunehmen. „Wer will, daß die Grenzen der Nachbarstaaten offen bleiben, muß seine eigenen Grenzen ebenfalls öffnen“, sagte Burkhardt. Eine höhere finanzielle Unterstützung sei dringend, reiche aber nicht aus. Der „Pro-Asyl“-Geschäftsführer erklärte, wegen fehlender legaler Fluchtwege versuchten Flüchtlinge aus Syrien und anderen Krisenregionen wie zum Beispiel Eritrea, mit seeuntüchtigen Booten Europa zu erreichen. (lp)

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