Syrien-Konflikt: Islamist aus Frankfurt bei Gefechten nahe Aleppo getötet

10. Dezember 2013

Foto: Facebook

Aleppo/Frankfurt. Erneut ist im Syrien-Konflikt ein aus Deutschland ausgereister Islamist bei Kämpfen ums Leben gekommen.

„Abu Zuhaila“ wurde laut einer islamistischen Facebook-Seite vor drei Wochen bei Gefechten in Kafr Hamra, einem nordwestlichen Vorort von Aleppo, getötet. Das im Norden des Landes gelegene Aleppo ist die zweitgrößte Stadt Syriens und wird zu je etwa der Hälfte von der syrischen Armee und Rebellen gehalten. Die Gefechte, bei denen der Frankfurter getötet wurde, fanden der Meldung zufolge zwischen Islamisten sowie die säkulare Regierung von Präsident Bashar al-Assad unterstützenden libanesischen und iranischen Milizen statt. „Abu Zuhaila“ ist der insgesamt zwölfte tote Islamist aus Deutschland. Zuletzt war ein türkischstämmiger ehemaliger Spieler der deutschen U18-Nationalmannschaft in Kämpfen mit kurdischen Milizen ums Leben gekommen. Insgesamt hielten oder halten sich nach Erkenntnissen der Behörden über 230 Personen aus Deutschland in Syrien auf, die dem islamistischen Spektrum zuzuordnen sind.

 

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