Syrien-Konflikt: Islamisten stoßen erneut in christlichen Wallfahrtsort Maaloula vor – Zwölf Nonnen entführt

5. Dezember 2013

Zwei Panzer der syrischen Armee im Einsatz (Screenshot: YouTube/newsanna)

Maaloula. Nordöstlich der Hauptstadt Damaskus sind erneut islamistische Kämpfer in das mehrheitlich von Christen bewohnte Dorf Maaloula eingedrungen.

Wie der russische Sender RT berichtet, hätten die Kämpfer dabei zwölf Nonnen entführt und in eine von den Rebellen gehaltene nahegelegene Stadt gebracht. Im Internet kursierten außerdem Videos, die in Brand gesetzte Häuser in der Felsenstadt zeigten. Der Sender Al-Mayadeen meldete, die syrische Armee und lokale Milizen bereiteten die erneute Vertreibung der Islamisten aus der Stadt vor. Bereits im September waren zahlreiche Kämpfer in Maaloula eingedrungen, hatten christliche Heiligtümer zerstört und sich heftige Gefechte mit Soldaten geliefert.

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