EKD-Ratsvorsitzender Schneider: Homosexuelle Partnerschaften sind keine Ehe

9. November 2013

Ein Kruzifix, hier im belgischen Venn (Foto: flickr/glasseyes view, CC BY-SA 2.0)

Berlin. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, plädiert für eine Beibehaltung der klaren Abgrenzung der Ehe von homosexuellen Partnerschaften.

„Ich bin skeptisch, ob es sinnvoll ist, den Ehebegriff auszuweiten“, sagte Schneider der „Rheinischen Post“: „Warum sollte man Ungleiches gleich benennen? Ich kann doch Verschiedenes gleichermaßen respektieren, ohne es gleich bezeichnen zu müssen.“ Deshalb sei es sinnvoll, als Unterschied festzuhalten: „Bei ‚Ehe‘ wird mitgedacht, dasß es eine Beziehung zwischen Mann und Frau ist, aus der Kinder hervorgehen können.“ Das solle nicht „als Abwertung des Anderen“ verstanden werden, betonte Schneider: „Der Wert von Partnerschaften ist wesentlich daran zu messen, inwiefern Verlässlichkeit, Verbindlichkeit und Vertrauen in ihnen gelebt werden – das gilt für die Ehe und für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften. Tun sie dies, sind Ehe und Lebenspartnerschaften gleichermaßen wertzuschätzen und zu fördern.“

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