Österreich: Rechte FPÖ legt nach Nationalratswahl in Umfrage deutlich zu

28. Oktober 2013

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache (Foto: Wikimedia/GuentherZ, CC BY 3.0)

Wien. Die FPÖ legt nach ihrem Zugewinn bei den Nationalratswahlen im September auch in einer neuen Umfrage deutlich zu.

Wie das Nachrichtenmagazin „Profil“ berichtet, zieht die FPÖ vier Wochen nach der Wahl mit der bügerlichen ÖVP gleich. Beide kommen laut der vom Meinungsforschungsinstitut „Karmasin Motivforschung“ durchgeführten Umfrage auf 23 Prozent, was für die FPÖ einem Plus von 2,5 Prozentpunkten entspricht. Stärkste Kraft bleibt die sozialdemokratische SPÖ mit 26 Prozent, während das vor der Wahl neu gegründete und auf weitgehend inhaltsleeren Protest setzende Team Stronach nach seinem erstmaligen Parlamentseinzug und darauffolgenden Querelen derzeit mit drei Prozent direkt wieder aus dem Nationalrat ausziehen müßte. Die FPÖ profitiert dabei offenbar nicht nur von ehemaligen Stronach-Wählern, sondern auch vom Niedergang des rechtsliberalen BZÖ, das bei der Wahl mit 3,6 Prozent nicht mehr ins Parlament eingezogen war. Zeitgleich veröffentlichte das Magazin „Format“ eine Umfrage des „market-Instituts“, derzufolge 28 Prozent der Wähler die Linie der FPÖ in der Flüchtlingspolitik favosieren. Abgeschlagen auf dem zweiten Platz landet in dieser Frage die SPÖ – mit lediglich 12 Prozent.

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