Terror-Tourismus: Auch rund 50 Islamisten aus Österreich kämpfen in Syrien

13. September 2013

Trümmerlandschaft: Blick von einem Schützenpanzer der syrischen Armee
(Screenshot: YouTube/newsanna)

Wien/Damaskus. Unter den zahlreichen ausländischen Islamisten, die in Syrien gegen die Armee kämpfen, befinden sich auch 50 Personen, die zuvor in Österreich gelebt haben.

Ähnlich wie bei der Zahl der aus Deutschland nach Syrien ausgereisten Islamisten hat sich dabei die Zahl der fraglichen Personen in den letzten Monaten stark erhöht. Wie der österreichische „Kurier“ berichtet, vermutet der Verfassungsschutz des Landes, daß rund 50 Kämpfer aus Österreich sich in Syrien betätigen. Bekanntestes Gesicht ist dabei der als „Austro-Islamist“ bekannt gewordene Mohammed Mahmoud, der von Wien nach Syrien reisen wollte, zwischenzeitlich von den türkischen Behörden verhaftet, aber dann wieder freigelassen wurde. Weitere zehn Terror-Touristen aus Österreich sollen in den Kämpfen bereits ums Leben gekommen sein, neun Rückkehrer bereiten den Sicherheitsbehörden Kopfzerbrechen wegen einer möglichen weiteren Radikalisierung durch ihre Erfahrungen in Syrien.

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