Hamburg: Senat beschließt Denkmal für Wehrmachts-Deserteure

22. Juli 2013

Foto: DMZ-Archiv

Hamburg. Der Hamburger Senat hat beschlossen, einen „Gedenkort für Deserteure“ der deutschen Truppen im Zweiten Weltkrieg zu errichten.

Als wahrscheinlicher Standort gilt der Dammtorwall am Stephansplatz – genau gegenüber dem 1936 errichteten Kriegerdenkmal, welches von Linksextremisten immer wieder verschandelt wird. Die parteilose Hamburger Kultursenatorin, Barbara Kisseler, begründet die geplante Gedenkstätte für Fahnenflüchtige mit der „Rehabilitierung dieser Opfergruppe“. Nach bisherigen Planungen soll das Denkmal 730.000 Euro an Steuergeldern verschlingen. Kritik regte sich vor allem unter Hamburger Akademikern und Verbindungsstudenten, die Hamburger Burschenschaft Germania machte deutlich: „Wer im Krieg seine Kameraden, seine Familie und sein Volk im Stich läßt, ja diese sogar verrät und gegen seine eigenen Landsleute kämpft, der ist kein Held – und er wird es auch nie werden.“ Fahnenflucht ist in der Bundesrepublik nach §16 Wehrstrafgesetzbuch strafbar.

Dieser Beitrag erschien zuerst in der „Deutschen Militärzeitschrift“ (DMZ).

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