Überfremdung: Britischer Sender überträgt zu Ramadan täglich Muezzin-Ruf im Fernsehen

12. Juli 2013

London. Während des am 9. Juni begonnenen islamischen Fastenmonats Ramadan unterbricht der britische Sender „Channel 4“ täglich um 3 Uhr sein Programm, um für drei Minuten den Gebetsruf eines Muezzins zu übertragen.

Das berichtet die Nachrichtenagentur „katholisches.info“. Laut Ralph Lee, dem Programmdirektor des Senders, wolle man damit einen  „provokanten Akt“ tätigen, „um die Aufmerksamkeit auf eine Minderheitenreligion zu lenken und dieser eine Stimme zu geben“, da sie „unterrepräsentiert“ sei. Der Sender wolle daran erinnern, daß der Islam keine extremistische, sondern eine friedliche Religion sei, was seit der kürzlichen Hinrichtung eines britischen Soldaten unter „Allahu Akbar“-Rufen auf offener Straße von noch weniger Bürgern als zuvor als korrekt erachtet wird. Die Initiative habe auch „kommerzielle Gründe“, gab Lee offen zu: „Vergessen wir nicht, daß der Islam eine der wenigen Religionen ist, die in unserem Land wächst und fünf Prozent der englischen Bevölkerung betrifft.“

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