Taksim demnächst in Köln? Die Unruhen in der Türkei mobilisieren auch hierzulande Tausende

8. Juli 2013

Foto: Wikimedia/Nérostrateur, CC BY-SA 3.0

Berlin. Kritiker der ungebremsten Zuwanderung nach Deutschland konnten immer schon gute Gründe dagegen ins Feld führen. Einer davon war, daß ausländische Konflikte mit den Immigranten ebenfalls zwangsläufig nach Deutschland einwandern.

Wie richtig diese Warnung war, erweist sich dieser Tage: Unversehens verwandelten sich die Innenstädte mehrerer bundesdeutscher Großstädte – etwa Berlins, Kölns und Münchens –, aber auch Wien jüngst in türkische Fahnenmeere. Zehntausende in Deutschland lebender Türken solidarisierten sich mit ihren Landsleuten in der Heimat, andere in anderen Städten mit Präsident Erdogan und seiner Politik.

Ein riskantes Schauspiel, das der nicht-türkischen Bevölkerungsmehrheit unseres Landes vor Augen führen kann, wie schnell unser Land ohne eigenes Verschulden in die inneren Konflikte weit entfernter Weltregionen hineingezogen werden kann. Was, wenn die Situation in der Türkei eskaliert? Wenn es nicht bei Gas und Schlagstöcken gegen die Demonstranten bleibt? Fliegen dann auch bei uns die Fetzen?

Wir sehen: Dank einer völlig verfehlten Zuwanderungspolitik in den letzten Jahrzehnten kann Deutschland jederzeit zum Schauplatz von Konflikten werden, die uns nicht das geringste angehen. Jetzt scheint es zu spät zum Umsteuern – Folge einer naiven und verantwortungslosen Politik aller etablierten Parteien. Herzlichen Dank auch!

Dieser Artikel erschien zuerst in „Der Schlesier“.

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