Wenn Einheimische nichts mehr zu lachen haben: Multikultureller Schul-Wahnsinn im rot-grünen Wien

1. Juli 2013

Foto: Wikimedia/Nérostrateur, CC BY-SA 3.0

Wien. Im Herbst vergangenen Jahres verkündeten die Wiener rotgrünen Gutmenschen und deren Bürgermeister Michael Häupl, genannt „Türken-Michi“, begeistert, daß in der Bundeshauptstadt endlich Migranten die Mehrheit der Bevölkerung stellten.

Die frohe Botschaft wurde groß in den Medien verbreitet und von diversen Festveranstaltungen begleitet, bei denen betont wurde, daß Wien ohne Migranten überhaupt nicht überlebensfähig wäre. Auch erließ Rot-Grün die sogenannte „Wien-Charta“, in der Verhaltensregeln für die deutschstämmige Bevölkerung gegenüber den nunmehr die Mehrheit stellenden Migranten aufgeführt sind.

Seither greift der multikulturelle Wahnsinn immer mehr um sich und macht vor den Schulen natürlich nicht halt. So verkündete die Wiener SPÖ-„Integrationsstadträtin“ Sandra Frauenberger, daß Deutsch nunmehr nur noch eine Sprache von vielen im Schulunterricht sein solle. Frau Frauenberger, die sich eigentlich eher den Titel „Desintegrationsstadträtin“ verdiente, möchte im Wiener Schulunterricht sämtliche Migrantensprachen der deutschen Staatssprache gleichstellen, mit allen pädagogischen, administrativen und finanziellen Konsequenzen.

Das ist nicht genug: Damit die Lehrer die zahlreichen Sprachen der Migranten in Wien erlernen, sollen sie auf Staatskosten in die nach Dutzenden zählenden Herkunftsländer reisen. Das soll auch das „Verständnis“ für die Schüler fördern.

Zunächst meldete sich der FPÖ-Vorsitzende HC Strache zu Wort: „Daß österreichische Lehrer künftig ihren Unterricht in einer Migrantensprache, vornehmlich in Türkisch, zu halten haben und zusätzlich zur Umerziehung in muslimische Länder geschickt werden sollen, ist ein Wahnsinnsplan, der sich nur dadurch erklären läßt, daß die Häupl-SPÖ endlich ihre Maske fallen gelassen hat und nun offiziell zum geplanten, systematischen Wähleraustausch steht.“ Der Klubobmann der Wiener Freiheitlichen, Johann Gudenus, riet Häupl, er solle „lieber in die Türkei auswandern und dort irgendwo Bürgermeister werden. Dann müßte er zwar vermutlich aus religiösen Gründen auf seine Wiener Lebensart verzichten, würde aber rascher zu den Zuständen kommen, die er in unserer Stadt anstrebt“.

Helmut Günther, freiheitlicher Vizepräsident des Stadtschulrats, kritisierte die Äußerungen der SPÖ-Integrationsstadträtin scharf. Er wies darauf hin, daß der Stadtschulrat und damit die Meinung der Schulen in Wien zu diesem „wahnwitzigen Brainstorming“ nicht nur nicht eingeladen, sondern zur Gänze ausgespart worden sei. Die amtlichen Multikulti-Flausen entbehrten jeder Grundlage, auch sei es angesichts des akuten Mangels an Lehrkräften gar nicht möglich, diese auch noch auf Dienst-Sprachreisen zu schicken. „Fakt ist, in Österreich wird Deutsch gesprochen. Aus diesem Grund sind die FPÖ-Forderungen nach ‚Deutsch vor Schule‘ und ‚Pausensprache Deutsch‘ der einzig richtige Weg zu einer erfolgreichen Integration!“

Im übrigen scheint die „Integrationsstadträtin“ Frauenberger ihren Wirkungsbereich zu verkennen, denn noch kurz zuvor gaben SPÖ-Bildungsministerin Claudia Schmied und ÖVP-Staatssekretär Sebastian Kurz bekannt, daß Deutsch ein rechtlich verbindliches Kriterium für die Schulreife werden soll. In einer Pressekonferenz erklärte Kurz, daß 25 Prozent der Schulkinder österreichweit einen Migrationshintergrund hätten, in den Volksschulen in Wien 60 Prozent. Ganz rot-grün, obwohl selbst schwarz, erklärte Kurz, diese Vielfalt könne eine Chance sein. Dennoch sei aber Deutsch die Grundvoraussetzung. 60 Prozent der Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache beherrschten das Deutsche bei Schuleintritt unzureichend.

Ein diesbezüglicher OECD-Vergleich weise für Österreich den vorletzten Platz aus. Leider sei für einen Bildungserfolg zu oft die Herkunft entscheidend und zu selten die Begabung. Zur Sprache kam auch der Status des „außerordentlichen Schülers“, der kaum Deutsch spricht und jahrelang ohne Benotung mitgeschleppt wird. Daran soll sich auch zukünftig nichts ändern, was natürlich den Erlaß, der Deutsch als rechtsverbindliches Kriterium für die Schulreife festlegt, ad absurdum führt. In Wien soll er nach rot-grünem Willen ohnehin keine Rolle spielen. Vor 330 Jahren standen die Türken noch vor Wien, jetzt sind sie endlich mittendrin.

Dieser Artikel erschien zuerst in „Der Schlesier“.

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