Rußland: Nur Syrer haben über die Zukunft ihres Landes zu entscheiden

10. Januar 2013

Kämpfer der "Freien Syrischen Armee" (Foto: flickr/FreedomHouse2, CC BY 2.0)

Moskau. Der russische Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch hat die Ansicht der russischen Regierung bekräftigt, daß über die zukünftige Entwicklung ihres Landes ausschließlich die Einwohner Syriens zu entscheiden hätten.

Er reagierte damit auf die am Vortag gemachte Äußerung der US-Außenamtssprecherin Viktoria Nuland, die USA seien gewillt, das bevorstehende trilaterale Genfer Treffen zu Syrien als einen zusätzlichen Hebel zu nutzen, um den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad unter Druck zu setzen und zum Rücktritt zu zwingen. „Es liegt nur an den Syriern allein, zu einer Übereinkunft hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung ihres Landes zu gelangen. Alle äußeren Akteure müssen ihre Bemühungen verdoppeln, um zur Schaffung von Bedingungen beizutragen, damit die Behörden und die Opposition ohne jegliche Vorbedingungen und in voller Übereinstimmung mit dem Genfer Dokument einen Dialog aufnehmen“, hieß es in einer Erklärung von Lukaschwitsch auf der Internetseite der russischen Außenamtes, wie die Nachrichtenagentur RIA Novosti berichtet.

Am 11. Januar soll in Genf die nächste Runde der trilateralen Konsultationen stattfinden, an denen der Nahost-Beauftragte des russischen Präsidenten und Vize-Außenminister Michail Bogdanow, US-Vizeaußenminister William Burns und der Syrien-Beauftragte von UNO und Arabischer Liga, Lakhdar Brahimi, teilnehmen werden.

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